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Zerbrochene Träume

Traurige melodische epische Rock Pop Klassik Teckno Ballade

Pasquarelli Silvio 1981·5:01

Lyrics

(Strophe 1)

Tag für Tag nur gespart, kaum genug um zu besteh’n

jeder Wunsch blieb auf der Strecke, kaum ein Raum zum Weitergeh’n

Tage zogen schwer wie Blei, immer rennend, immer knapp

doch wir hatten noch einander — und das hielt uns irgendwie wach

Kleine Dinge wurden groß, weil uns Großes nie erreicht

und im Mangel lag noch Wärme, die uns leise hat geeint

wir sagten uns: „Wenn’s besser wird, dann fangen wir neu an“

doch wir wussten nicht, wie tief sich dieser Mangel fressen kann

(Refrain)

Zerbrochene Träume — wir tragen sie still

jetzt haben wir alles, doch wissen nicht, was man noch will

wir haben gelernt, wie man kämpft und wie man spart

doch nicht, wie man liebt, wenn das Leben uns fragt

Zerbrochene Träume — so nah und doch fern

wir stehen im Licht, doch erkennen es kaum noch als Stern

wir haben erreicht, was wir früher erseh’n

doch verloren, was zählte… ohne es zu versteh’n

(Strophe 2)

Dann kam mehr in unser Leben, plötzlich war da Sicherheit

keine Angst mehr vor dem Morgen — doch auch keine Leichtigkeit

denn der Verzicht blieb in uns hängen, jede Chance wurde geprüft

nicht aus Mangel, sondern weil uns alte Vorsicht weiter rief

Und mit jedem kleinen Fortschritt ging auch etwas leise fort

nicht auf einmal, nicht mit Lärm — eher still von Ort zu Ort

unsre Nähe wurde weniger, unsre Worte wurden leer

und wir merkten viel zu spät — da war längst kein „Wir“ mehr

(Refrain)

Zerbrochene Träume — wir tragen sie still

jetzt haben wir alles, doch wissen nicht, was man noch will

wir haben gelernt, wie man kämpft und wie man spart

doch nicht, wie man liebt, wenn das Leben uns fragt

Zerbrochene Träume — so nah und doch fern

wir stehen im Licht, doch erkennen es kaum noch als Stern

wir haben erreicht, was wir früher erseh’n

doch verloren, was zählte… ohne es zu versteh’n

(Bridge)

Vielleicht ist die größte Armut nicht das Wenige zu hab’n

sondern die Liebe zu verlieren, die uns einst getragen hat

denn wir hielten fest am Morgen — und vergaßen dabei

dass das Heute uns zerbricht, wenn wir es nicht wirklich teil’n

(Refrain)

Zerbrochene Träume — wir tragen sie still

jetzt haben wir alles, doch wissen nicht, was man noch will

wir haben gelernt, wie man kämpft und wie man spart

doch nicht, wie man liebt, wenn das Leben uns fragt

Zerbrochene Träume — so nah und doch fern

wir stehen im Licht, doch erkennen es kaum noch als Stern

wir haben erreicht, was wir früher erseh’n

doch verloren, was zählte… ohne es zu versteh’n

(Outro)

Jetzt ist alles da…

nur du nicht mehr

und ich weiß…

das war der größte Verlust…

nicht das Leben…

sondern wir

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