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Das Lied der Zeichen.

war dreamy female vocals, synth, electronic, lo-fi, guitar-driven, harp, melancholic

Dorn·7:12

Lyrics

[Steinbock]

Er steigt, wo Kälte Stille hütet,
sein Pfad führt nah an Wolkensaum,
wo alles schweigt, was flüchtig wütet,
formt er aus Jahr’n den steilen Raum.

Refrain
Die Erde ruft in tiefem Klang,
ihr Hall trägt ihn so steil und lang,
kein Sturm be-irrt, kein Schatten zwingt —
der Steinbock steigt, bis Schweigen singt.


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[Wassermann]

Ein Glitzergeist, der Welten teilt,
aus Licht gebor’n, aus Sturm erhellt,
er bricht, was alt im Schatten weilt,
und gießt aus Traum ein neues Feld.

Refrain
Es rauscht, es ruft, ein ferner Wind,
der neue Wege sucht und find’t,
er bricht, wo alte Schatten war’n —
so atmet frei der Wassermann.


---

[Fische]

Im Schimmer tief versunkner Bahnen,
verweht der Blick, verliert den Grund,
aus alten Fluten, fernem Ahnen,
entfaltet sich ein leises Rund.

Refrain
Wo Wellen sich in Kreisen drehn,
verblasst das Bild, bleibt dennoch schön,
kein Ufer hält, kein Ziel besteht —
wo Fische ziehn, das Sein entsteht.


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[Widder]

Im Feuersturm der ersten Stunden,
entfacht der Widder kühn sein Sein,
aus Funken werden Weltsekunden,
sein Wille hämmert Formen ein.

Refrain
Und tobt der Himmel — rot, so wild,
wo Anfang lebt und Zweifel schmilzt,
da tanzt der Mut im Sternenzelt,
der Widder formt aus Brand die Welt.


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[Stier]

Er ruht auf Wiesen aus Verlangen,
sein Atem duftet nach Geduld,
die Erde hält ihn sanft umfangen,
ihr Flüstern mildert jede Schuld.

Refrain
Wenn alles Wanken Frieden sucht,
wo Fülle still im Dasein ruht,
da blüht die Welt in sanfter Zier,
und Dasein keimt und ruht in ihr.


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[Zwillinge]

Zwei Spiegel flirren, Wort und Wind,
Gedanken jagen über’n Grat,
der Himmel lacht — so leicht, so lind,
wo Geist die Welt zu Tänzen bat.

Refrain
Es rauscht im Sinn, es weht im Wort,
die Wahrheit fliegt von Ort zu Ort,
ein Lächeln wie ein flücht’ger Klang —
so spricht der Zwilling Tagelang.


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[Krebs]

Im Mondlicht fließt der Odem sacht,
die Seele schwimmt im Silbermeer,
der Krebs, er hütet tiefe Nacht,
wo Nähe wohnt und Sehnsucht schwer.

Refrain
Im stillen Fluss der tief und sacht,
wo Schmerz zu Widrigkeit bedacht,
da webt Gefühl ein leises Netz —
so träumt, so spürt, so lebt der Krebs.


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[Löwe]

Im Glanz der goldnen Mittagsstunden,
erhebt sich Stolz aus Feuerlicht,
sein Schritt besiegelt alte Wunden,
sein Strahlen bricht das Dunkel schlicht.

Refrain
Und brennt der Himmel — stolz, so weit,
sein Ruf durchschneidet Dunkelheit,
er trägt die Sonne wie ein Schild —
wo Löwe schreitet, die Glut - erfüllt.


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[Jungfrau]

Ein feines Maß, das still erwacht,
aus Klarheit webt sie Sinn und Ziel,
sie liest im Staub, was Ordnung macht,
ihr Denken scharf, ihr Schweigen viel.

Refrain
In Linien ruht das stille Sein,
in Logik glüht Verstand allein,
die Stille spricht, der Sinn gebiert —
das Werk der Welt: die Jungfrau ziert.


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[Waage]

Zwei Schalen schwingen, sanft vereint,
wo Schönheit Recht und Güte wiegt,
ihr Blick erkennt, was keiner meint,
bis Harmonie mit Chaos fliegt.

Refrain
So schwebt die Welt im leisen Klang,
aus Schaum und Milde, hell und lang,
kein Sieg, kein Streit, nur sanfter Schwur —
die Waage wahrt des Daseins Spur.


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[Skorpion]

Er taucht hinab, wo Schatten glühen,
in Rissen, die kein Auge kennt,
sein Schweigen lässt das Dunkel sprühen,
und aus der Tiefe neu erblüht.

Refrain
Er trägt, was schweigt im Seelengrund,
verwandelt Schmerz in neuen Bund,
bewahrt, was andre’n längst entfloh’n —
und bleibt sich treu, der Skorpion.


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[Schütze]

Er spannt den Bogen über Zeiten,
sein Pfeil ist Traum und Ziel zugleich,
er sucht, wo ferne Sterne weiten,
sein Glaube macht das Fremde reich.

Refrain
Er folgt dem Ziel, das keiner misst,
wo Nichts und Wirklichkeit sich küsst,
sein Blick durchdringt den Weltenraum —
der Schütze wandert seinen Traum.


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[Schluss]

Und weiter kreist die Macht der Bahnen,
durch Dämmer, Glut und Weltenlauf,
aus Schatten steigen ferne Ahnen,
und neues Werden nimmt den Lauf.
Ein Funkeln zieht durch alle Räume,
verwebt Gedächtnis, Wunsch – auch Spur,
so ruht im Schweben aller Träume
das große Ganze – rein und pur.

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