
Aspekt Wasser
warm soft female vocals, synth, electronic, lo-fi, warm soft melancholic
Dorn·4:52

4:52
Aspekt Wasser
warm soft female vocals, synth, electronic, lo-fi, warm soft melancholic
Creator: DornRelease Date: April 29, 2026
Lyrics
Strophe 1
Ein Tropfen entsteht aus flüchtigem Dunst,
kaum greifbar im Schweben, noch ohne Gewicht,
er trägt schon den Anfang verborgener Kunst,
und formt erste Linien, noch tastend und schlicht.
Strophe 2
Er sammelt sich leise in Mulden aus Stein,
zieht feine Verästelung tief in den Grund,
noch fern von der Flut, doch bereit, Strom zu sein,
und schließt jede Regung im Innern zum Bund.
Refrain
Wasser bewahrt, was im Wandel zerbricht,
trägt Anfang und Ende in stetigem Fluss,
es kühlt jede Schärfe und nährt Zuversicht,
und bindet die Gegensätze ohne Verdruss.
Strophe 3
Es gleitet an Flächen, die Widerstand sind,
und schleift jede Kante im stetigen Lauf,
mal sanft wie Berührung, die Halt in sich bringt,
mal bäumt es sich heftig und wühlt alles auf.
Strophe 4
Es spiegelt Verlangen, besänftigt die Glut,
kann Formen verdichten zu festem Bestand,
vereint in sich Nähe mit abweisender Wut,
zieht an, stößt fort im nassen Gewand.
Refrain
Wasser bewahrt, was im Wandel zerbricht,
trägt Anfang und Ende in stetigem Fluss,
es kühlt jede Schärfe und nährt Zuversicht,
und bindet die Gegensätze ohne Verdruss.
Strophe 5
Als Regen verteilt es sich weit über Land,
lässt Wachstum entstehen, durchdringt jedes Feld,
ordnend bewegt in beständigem Stand,
löst das, was starr in den Formen sich hält.
Strophe 6
Im Ozean findet das Einzelne Ruh,
geht auf in der Tiefe und bleibt dennoch besteh’n,
ein Geben, ein Nehmen, es schließt sich dazu,
kein Stillstand im Wandel, nur stetes Vergeh’n.
Refrain
Wasser bewahrt, was im Wandel zerbricht,
trägt Anfang und Ende in stetigem Fluss,
es kühlt jede Schärfe und nährt Zuversicht,
und bindet die Gegensätze ohne Verdruss.
Strophe 7
Ein Kreislauf aus Heben, Verdichten und Fall,
kein Zustand verharrt in gefestigter Form,
es wandelt Erscheinung, wirkt auch leis, überall,
und löst jede Grenze, durchbricht jede Norm.
Strophe 8
Wenn scheinbar die Bewegung zur Ruhe gelangt,
und nichts mehr vom Fließen im Außen besteht,
entsteht schon erneut, was nach Anfang verlangt,
weil alles im Wechsel von Neuem vergeht.
[Schluss]
Wasser bewahrt, was im Wandel zerbricht,
trägt Anfang und Ende in stetigem Fluss,
es kennt jede Regung, verschweigt sie doch nicht,
und löst alle Gegensätze lautlos zum Schluss.
Ein Tropfen entsteht aus flüchtigem Dunst,
kaum greifbar im Schweben, noch ohne Gewicht,
er trägt schon den Anfang verborgener Kunst,
und formt erste Linien, noch tastend und schlicht.
Strophe 2
Er sammelt sich leise in Mulden aus Stein,
zieht feine Verästelung tief in den Grund,
noch fern von der Flut, doch bereit, Strom zu sein,
und schließt jede Regung im Innern zum Bund.
Refrain
Wasser bewahrt, was im Wandel zerbricht,
trägt Anfang und Ende in stetigem Fluss,
es kühlt jede Schärfe und nährt Zuversicht,
und bindet die Gegensätze ohne Verdruss.
Strophe 3
Es gleitet an Flächen, die Widerstand sind,
und schleift jede Kante im stetigen Lauf,
mal sanft wie Berührung, die Halt in sich bringt,
mal bäumt es sich heftig und wühlt alles auf.
Strophe 4
Es spiegelt Verlangen, besänftigt die Glut,
kann Formen verdichten zu festem Bestand,
vereint in sich Nähe mit abweisender Wut,
zieht an, stößt fort im nassen Gewand.
Refrain
Wasser bewahrt, was im Wandel zerbricht,
trägt Anfang und Ende in stetigem Fluss,
es kühlt jede Schärfe und nährt Zuversicht,
und bindet die Gegensätze ohne Verdruss.
Strophe 5
Als Regen verteilt es sich weit über Land,
lässt Wachstum entstehen, durchdringt jedes Feld,
ordnend bewegt in beständigem Stand,
löst das, was starr in den Formen sich hält.
Strophe 6
Im Ozean findet das Einzelne Ruh,
geht auf in der Tiefe und bleibt dennoch besteh’n,
ein Geben, ein Nehmen, es schließt sich dazu,
kein Stillstand im Wandel, nur stetes Vergeh’n.
Refrain
Wasser bewahrt, was im Wandel zerbricht,
trägt Anfang und Ende in stetigem Fluss,
es kühlt jede Schärfe und nährt Zuversicht,
und bindet die Gegensätze ohne Verdruss.
Strophe 7
Ein Kreislauf aus Heben, Verdichten und Fall,
kein Zustand verharrt in gefestigter Form,
es wandelt Erscheinung, wirkt auch leis, überall,
und löst jede Grenze, durchbricht jede Norm.
Strophe 8
Wenn scheinbar die Bewegung zur Ruhe gelangt,
und nichts mehr vom Fließen im Außen besteht,
entsteht schon erneut, was nach Anfang verlangt,
weil alles im Wechsel von Neuem vergeht.
[Schluss]
Wasser bewahrt, was im Wandel zerbricht,
trägt Anfang und Ende in stetigem Fluss,
es kennt jede Regung, verschweigt sie doch nicht,
und löst alle Gegensätze lautlos zum Schluss.
